zurück New Delhi weiter

Am Bahnhof angekommen will der Taxifahrer erstmal 100Rs extra (Auto nur für 4 Fahrgäste zugelassen, der fünfte ist mein Risiko...). Nach kurzer Diskussion lassen wir Ihn dann einfach stehen.
Nun gehen wir erstmal in den Bahnhof . Dies ist eigentlich das einzige Mal während unserer Reise, das wir einen so vollen Fahrkartenschalter sehen.

Station
Wir gehen in die 1.Etage zum Touristenoffice, um die Zugfahrkarten für unsere Weiterfahrt zu holen. Dieser macht aber erst in einer halben Stunde auf und so müssen wir warten. Vor uns 5 Touristen, die zum Teil auch mit uns im Flugzeug waren. Eine schnellere Abfertigung im Flughafen hätte uns also auch nichts genutzt. Im Office füllen wir erstmal die Reservierungsformulare für Übermorgen nach Gwalior aus. Aufgrund der Empfehlung von ebenfalls wartenden Reisenden – es wäre günstiger, Delhi schnell wieder zu verlassen - , tun wir dieses gleich noch einmal für heute Nachmittag. Es gibt 2 Schalter zum bezahlen in Dollar (und nur Dollar) und einen zum bezahlen in Rupien, wobei allerdings eine Umtauschbescheinigung gebraucht wird. Gut, daß wir uns eine haben geben lassen .
Hier steht man nicht an, hier sitzt man an. D.h., man rutscht sitzend weiter. Lustig. Nach ca. 30min. sind wir dran und der Nachmittagszug ist nicht mehr möglich, so daß wir für morgen früh den Shatabdi- Expreß, Klasse:AC Chair-Car buchen.2475 Rs für 5 Mann.
Das Hotel unserer Wahl (Hotel Namaskar) finden wir auf Anhieb. Da wir zu so früher Stunde die einzigen Touristen auf der Straße sind, haben wir uns unterwegs vieler Angebote von Hotelschleppern zu erwehren. Im Hotel werden wir sehr freundlich aufgenommen und wir bekommen zwei Zimmer in einem Nebenhotel angeboten, welche wir gleich beziehen könnten. Diese gefallen uns aber nicht.Oder ein 4-Bett Zimmer in dem wir auch zu fünft übernachten können mit 2 Toiletten für 450Rs erst ab 12 Uhr. Wir entscheiden uns für dieses und relaxen erstmal vorm Hotel bei einem Glas Tee mit Milch und einer Tabakspfeife und lassen Indien auf uns wirken.Kühe laufen an uns vorbei, Kinder winken uns zu, eine Bettlerin kommt...alles erscheint noch etwas unwirklich.
Wir begreifen langsam: WIR SIND IN INDIEN.
kuehe
Genügend Zeit auch, sich mal telefonisch mit unseren Frauen zu Hause in Verbindung zu setzen. Dies klappt auch überraschend gut. Wir können mittags unser Zimmer beziehen, Dennis legt sich erstmal hin und wir 4 anderen gehen erstmal die Gegend erkunden. Als wir nach 2,5 h wieder zurückkommen und zur Feier unserer Ankunft einen Schluck aus der mitgebrachten Whiskyflasche nehmen, ist auch Dennis wieder mit von der Partie. 15 Stunden war der Dennis krank jetzt trinkt er wieder, Gott sei Dank - frei nach Wilhelm Busch.
Abends essen wir in einer Straßenkneipe Curry, Dal und Chiapatti, dazu Tee. Sehr schmackhaft und billig. Mit den Händen zu essen wie viele Inder können wir uns nicht überwinden, so daß wir den Löffel benutzen. Nach dem Essen gibt's Fenchelsamen mit Zucker zur Munderfrischung und eine Schale mit lauwarmen Wasser zum Fingerwaschen. In Indien wird normalerweise kaum Bier getrunken, so daß es dieses nur in lizensierten Gaststätten gibt. Zum Tagesabschluß suchen wir noch so eine auf und trinken noch etwas bei Indischer Live-Musik. An diese Gaststätte angeschlossen: ein Internet-Caffee mit 50 PCs, wo man für 20Rs! pro Stunde surfen kann. Zwar kein ISDN, aber immerhin. Überhaupt sind in den vom uns bereisten Orten an jeder 2. Ecke Möglichkeiten zum email senden und surfen. Gegen 23 Uhr beenden wir den Tag, das heißt, ich noch nicht. Ich muß erst mal feststellen, daß von meinem Duschbad ¼ ausgelaufen ist und so muß ich erstmal einen Teil meines Rucksacks säubern und trocknen. Für Unterhaltung ist also erstmal gesorgt, wenn auch auf meine Kosten. Die Nacht ist kühl und wir benutzen unsere Schlafsackinlets und schlafen gut bis

Hier gehts weiter weiter

Home
   

© Peter Gottowski 2000  letzte Änderung: 03.04.2000