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Dienstag, 7.3.
halb fünf.
Heute fahren wir mit dem Zug nach Gwalior. Er fährt pünktlich ab und die Sitze sind sehr bequem. Unterwegs gibt's Kaffee, Kekse, Tee ,Saft, Mineralwasser und Thali (ein vegetarisches Essen) kostenlos. Mit nur 30 min. Verspätung kommen wir in Gwalior an und besorgen uns auch gleich ohne große Wartezeit die Fahrkarten für morgen zur Weiterfahrt nach Jhansi. Wir lassen uns mit zwei Rikschas zum Hotel Regal fahren und machen dort Quartier. 2 Zimmer mit Dusche, eins AC, zusammen 715Rs.
Für heute steht die Besichtigung des Forts und des Jai-Vilas-Palastes auf dem Plan. Wir wollen uns zum Südwestaufgang fahren lassen, sagen das den Rikshawfahrern und zeigen ihnen auch die Karte im Reiseführer. Alles klar sagen die und fahren los. Als wir da sind stellen wir aber fest, das wir am nordöstlichen Aufgang sind. Aber das ist uns eigentlich auch egal.
Fort Gwalior Nach einem kurzen steilen Aufstieg sind wir am Fort. Es ist schon stark vom Zahn der Zeit angenagt, aber wie wir noch später sehen werden, ist das in Indien bei vielen Gebäuden so. Trotzdem ist das Fort sehenswert. Hier sehen wir auch zum erstenmal die Indiengeier über uns kreisen. Auf dem Berg sind außer dem Fort auch noch zwei interessante Tempel, welche auch innen mit vielen Steinmetzarbeiten verziert sind. Hier befindet sich auch eine Schule mit Internat. Die Schüler hier dürfen nur einmal im Monat an einem bestimmten Tag für eine Stunde Besuch empfangen.
Wir steigen auf der Südwestseite den Berg hinab und sehen uns die großen Buddhastatuen auf beiden Seiten der Straße an. An manchen Stellen haben sich Bienen oder Wespen an den Statuen Nester gebaut. Das sieht aus, als hätte Buddha dort 'ne Warze.
Buddha
Hochzeit Als wir in die Stadt zurückkommen fahren gerade viele Kinder in Rikshaws und Schulbussen. Es gibt immer ein großes Hallo wenn sie an uns vorüberfahren und jeder möchte eine Hand von uns erhaschen. Christian will einen Hochzeitszug filmen, wie er an uns vorüberzieht. Daraus wird aber so nichts, denn als man uns Touristen entdeckt bleibt der ganze Zug stehen, die Musikanten spielen uns zu und ein Mann beginnt zu tanzen. Nur der Bräutigam schaut etwas bedrückt drein. Als wir weiterlaufen läuft auch der Hochzeitszug weiter und als wir wieder stehenbleiben stoppt der auch. Wir waren so wohl die Attraktion auf dieser Hochzeit. Kinder
Leider ist es dadurch etwas spät geworden und der Jai-Vilas-Palast ist schon geschlossen. So schauen wir uns noch etwas im Ort um und gehen uns dann ins Hotel zum Abendessen und -trinken ;-) . Das Essen schmeckt wieder gut und als wir gegen 23 Uhr zu Bett gehen bezahlen wir 1500Rs.

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 © Peter Gottowski 2000  letzte Änderung: 05.04.2000