{short description of image} Orchha weiter

Mittwoch, 8.3.
 
Heute müssen wir zuerst mit Rikshaws zum Bahnhof fahren. In der einen Rikshaw sitzen drei Mann mit ihren Rucksäcken. Das ist ganz schön eng. Der Zug hat zwanzig Minuten Verspätung. In Jhansi angekommen, können wir gleich auf dem Bahnsteig Fahrkarten für den Bus morgen früh nach Khajuraho kaufen (400RS-172km). Jetzt lassen wir uns mit einem Taxi in das 18 Kilometer entfernte Orchha bringen (300Rs.). Leider ist in dem von uns ausgesuchten Hotel, welches sich direkt im Jehangir- Palast befindet -Seesh Mahal -, kein Platz mehr. Auch die Betura-Cottages sind voll. Da sehen wir gegenüber das neugebautes Hotel Orchha Resort. Dieses hat sogar einen Pool und so beschließen wir trotz des hohen Zimmerpreises (2950Rs. pro Doppelzimmer) hier zu übernachten. Das Taxi bestellen wir gleich für morgen früh wieder.
Auf unseren Weg in das Dorf sehen wir einen Sadhu sitzen. Auf unsere Geste, ob wir Ihn fotografieren dürfen, nickt der fast majestätisch. Als wir weitergehen kommen zwei Inder auf uns zu und wollen Bakschisch für den Sadhu. Natürlich geben wir was und die beiden gehen daraufhin auch wirklich zum Sadhu um Ihm Geld zu geben. Wie so oft in Indien zeigt sich hier die Verstrickung der Menschen untereinander. Für den Sadhu ist es nicht schicklich, Geld zu verlangen und so findet sich gleich jemand, der das für ihn tut und sich dann das Geld mit ihm teilt. So haben alle was davon. Sadhu
Friseur Ein Stück weiter sehen wir ein paar „Friseurgeschäfte“. Ganz kleine Holzbaracken mit einem Stuhl drin. Wir haben uns schon überlegt, ob wir uns nicht mal rasieren lassen sollten, aber als wir dann die Blutflecken auf den Handtüchern sehen, lassen wirs lieber. Die Reise ist noch am Anfang und eine Infektion wollen wir lieber nicht riskieren.
Tempel in Orchha Wir besichtigen die Tempel und den Jehangir- Palast, auf dessen Dächern viele Geier ihr zu hause gefunden haben. Wie schon in Gwalior, so hat auch hier die Zeit schon Ihr Werk verrichtet Palast in Orchha
Bei einer anschließenden Teepause können wir einen Fernmeldemonteur bei der Arbeit beobachten. Telefoner Dennis trinkt eine Cola und dabei stellt sich heraus daß im Restaurant nur ein Flaschenöffner vorhanden ist und der wird gerade nicht gefunden. So beglücken wir nun jeden mit einem Flaschenöffner und einem Kuli und erzeugen damit sichtbare Freude.
Sadhu 2 Bei den Grabstätten gleich hinter unserem Hotel treffen wir nochmals auf einen Sadhu, diesmal aber gleich in seiner „Wohnung“. Ein Quadrat von ca. 2,5 m ist glattgemacht und in der Mitte ist eine Feuerstelle. An der Seite liegt ein großer ausgehöhlter Stein, auf welchem der Mann gerade sitzt und meditiert und in dem er wohnt. {short description of image}
Jetzt geht's aber erstmal zum Hotel in den Pool um uns zu erfrischen. Das Wasser könnte für mich noch etwas wärmer sein, aber alles ist eben nie beisammen. Nach dem Abendbrot geht's nochmals ins Dorf in die Moschee und hier werden wir zum ersten Mal gesegnet. Dazu gibt's Wasser auf die Stirn und über den Kopf und etwas wird gemurmelt. Uwe fühlt sich „Wie ein bißchen heilig“. Bei einem Tee in einem Straßenrestaurant gibts plötzlich Aufregung. Eine Kiste wird geöffnet und darin herumgestochert. Dann kommt die Ursache des ganzen ans Licht: ein Skorpion.
Noch ein Tagesabschlußbier und etwas vom mitgebrachten Metaxa im Hotel und Ruhe ist angesagt.

Hier gehts weiter weiter

Home
   

 © Peter Gottowski 2000  letzte Änderung: 06.04.2000