{short description of image} Alwar und Sariska- Nationalparkweiter

Die 2. Klasse in der wir fahren ist auch OK. Als wir nach 2,5 h fahrt am Ziel sind haben wir es schwer, auszusteigen. Eine Masse Menschen strömt sofort nach Stillstand des Zuges in den Wagen und wir haben Mühe, mit unseren Rucksäcken dagegen anzukämpfen. Schließlich sind wir aber doch draußen. Da wir von Alwar keinen Stadtplan besitzen, laufen wir einfach los. Nach ca. 200m sehen wir schon das Hotel Hotel Aravali. Die Frau an der Rezeption ist sehr zuvorkommend. Sie ruft für uns im Hotel Tiger Dan am Sariska- Nationalpark an, wo wir heute übernachten wollen, und bucht ein Zimmer und eine Safari für morgen früh für uns. Dann erklärt sie noch was es in Alwar so zu sehen gibt und wie wir zum Nationalpark kommen. Wir können unser Gepäck bis heute Nachmittag hier unterstellen und buchen gleich ein Zimmer für morgen Nacht.
 
Jetzt geht's erst mal zum Stadtpalast, wo auch das Stadtmuseum untergebracht ist. Dies erweist sich dann mehr als eine Art Rumpelkammer, es sind zwar einige interessante Dinge hier, aber alles ist recht verstaubt. Hinter dem Palast befindet sich auch noch ein See, der mit Seerosen total zugewachsen ist. Alwar see
Nun geht's noch etwas durch die Straßen von Alwar auf der Suche nach einer Gelegenheit zum Mittagessen. Aber wir finden nichts und essen deshalb im Hotel, wo wir ja auch unsere untergestelltem Sachen abholen müssen. Dann halten wir noch ein kleines Schläfchen auf der Wiese und gehen etwas später zum Taxistand am Bahnhof. Da aber nach ca.30 min immer noch kein Taxi da ist entschließen wir uns, die 37km weite Fahrt mit 2 Rikshaws zu absolvieren. Die Fahrt dauert ca 80 Minuten.
 
Nachdem das Gepäck in unseren Zimmern verstaut ist, gehen wir zum nahe gelegenen Nobelhotel Sariska Palace. Hier trinken wir das teuerste Bier auf unserer ganzen Reise, die Flasche 190Rs. Der Himmel verdunkelt sich langsam und es beginnt zu nieseln. Als wir auf der Terasse des Palasthotels sitzen beginnt es stark zu regnen. Zum Glück ist der Regen aber nur von kurzer Dauer und wir kommen trockenen Fußes zurück. Der Abend klingt dann in der Hotelbar langsam und gemütlich aus.
 
Mittwoch, 22.3.
 
Kurz vor 7 Uhr werden wir von einem Jeep zur Safari abgeholt. Es ist noch recht kühl und durch den Fahrtwind frösteln wir alle recht kräftig. Wir fahren nun durch den Nationalpark und sehen Affen, Antilopen, Sambarhirsche, Schakale und viele Vogelarten. Darunter auch viele Pfaus (oder Pfauen ?), das Nationaltier Indiens. Die Tiger halten sich leider versteckt. Das war auch zu erwarten.
Die Safari dauert etwa 3 Stunden. Etwa in der Hälfte rasten wir um Tee zu trinken. Ein Vogel hat es auf Dennis abgesehen und ihn besch... . Dennis sagt, das machen die immer so.
 
Sariska1 Sariska2
   
Wieder zurück ruhen wir noch ein Stündchen und laufen dann zur Bushaltestelle. Es kommt auch gleich ein Bus. Der ist ziemlich voll aber wir finden trotzdem ganz gut Platz. Uwe und Dennis sitzen vorn beim Fahrer und wir anderen stehen hinten. So fahren wir eine Stunde.
Dennis unterhält sich mit ein paar Indern und diese wollen gern mal wissen, wie deutsches Geld aussieht. Er holt ein paar verschiedene Scheine aus der Tasche und diese werden dann fast vom ganzen Bus bestaunt.
Im Bus
 
In Alwar zurück nehmen wir 2 Fahrradrikshaws zum Hotel.
Am Nachmittag bummeln wir noch etwas durch Alwar. Nur Dennis hat keine Lust und bleibt im Hotel. Viel gibts hier nicht zu sehen. Wir essen ein paar Bananen und gehen dann in den Stadtpark, wo wir uns auf die Wiese legen. Nach 2 Stunden wachen wir wieder auf.
Als wir nach dem Abendessen in der Hotelbar sitzen geschieht etwas merkwürdiges. Plötzlich draußen ein heller Lichtschein und ein merkwürdiges Geräusch, nicht allzu laut. Wir laufen zur Tür und schauen hinaus. Kein Gewitter zu sehen, nicht mal ein Wetterleuchten. Ein Baum, der vor dem Hotel steht, ist auch unbeschädigt. Vor dem Hotel geht zwar eine Stromleitung vorbei, aber auch da ist nichts zu erkennen. Was das wohl gewesen sein mag?
Wir bestellen noch für morgen früh 6 Uhr unser Frühstück und gehen dann schlafen.
 
Donnerstag, 23.3.
 
Heute gehts wieder nach New Delhi. 6.15 Uhr kommt unser Frühstück ins Zimmer und wir essen schnell. Am Bahnhof müssen wir uns noch unsere Platznummern für den Zug holen, denn wir stehen auf der Warteliste. Wir können aber keine bekommen und so gehen wir eben ohne zum Zug. Der kommt mit 35 min. Verspätung. Im Zug nehmen gleich einige Inder ihr Gepäck beiseite und bieten uns freundlich Platz an. So kommen wir alle zum sitzen.
Wir lassen nun zum letzten Mal die Gegend mit vielen Feldern, einer Hügelkette und Dörfern an uns vorüberziehen. Manchmal fährt der Zug langsam durch eine Haltestelle und Leute springen auf und ab. Dabei stört es sie auch nicht, wenn die Wagentür noch geschlossen ist. Bei einem Halt auf freier Strecke gegenüber eines anderen Zuges steigen einige Leute gleich um.
Wir kommen pünktlich halb 11 Uhr in Delhi an.

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© Peter Gottowski 2000  letzte Änderung: 01.09.2000